Kreativität verdient Beachtung, ob Profi oder Hobbykünstler

Kreative Menschen vor Ort und darüber hinaus werden  vorgestellt

In einer Zeit da die multimediale Welt der Kommunikation zum Alltag gehört ist auch die Kunstszene weltweit miteinander vernetzt. Ein Schlagwort und schon ist man auf der Homepage des Städels in Frankfurt oder steht vor einem Museum in New York, London, Amsterdam oder bei unseren Nachbarn in Paris.

Auch viele regionale KünstlerInnen haben im Netz ihren Platz gefunden. Das ist gut und unterstreicht den wichtigen Stellenwert und die Beachtung der Kunst und Kultur in der Region im Allgemeinen und insbesondere auch vor Ort.

Der Verein Kunst & Kultur e.V. Bad Salzschlirf hat in der Vergangenheit eine Vielzahl interessanter Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Diese Tradition setzt sich auch künftig fort. 

Neben den Informationen in den örtlichen Medien ist unsere Homepage ein guter Platz um allen Kunstschaffenden, Autoren u.a. die nötige Aufmerksamkeit zu widmen. 

Und wenn Sie, unsere Homepagebesucher eine Idee oder Anregung zum Thema haben senden Sie uns unter Kontakt eine Mail. Danke schon mal dafür.

Text: Hans Bohl


Vor einiger Zeit habe wir im Kulturkessel "Konrad Zuse ganz privat"  vorgestellt. Er hat den Computer erfunden und war auch ein versierter Hobbymaler.

Nachfolgend einen Blick auf eine kleine Auswahl seiner Bilder

            


 


 


 

Konrad Zuse (1910 Berlin-1995 Hünfeld), an der Staffelei in seinem Atelier in Hünfeld


 


 


 

 "Pause" Tuschzeichnung aus dem Jahre 1926. Auch als Schüler ein talentierter Zeichner.


 


 


 


 


 


 


 


 


                                                                           


 


 


 


 


 

 



Fotos und Text: Hans Bohl


Auch an den Maler Fritz Döring (1904-1987), aus Pfordt im Schlitzerland wurde im Kulturbahnhof erinnert.

Viele seiner Arbeiten aus Russland sind erhalten geblieben. Mitgefangene haben die Bilder bei ihrer Rückkehr aus Gefangenschaft bei seiner Frau Elisabeth in Pfordt abgegeben. In einer Ausstellung im Vonderau- Museum Fulda wurden im Februar/März 2015, erstmals über 70 dieser Arbeiten ausgestellt. Katalog im Kulturbahnhof für 5 Euro erhältlich.


 


 


 


 

 

 

 Fritz Döring, in Ennepetal/Westfalen als Fritz Hammerschmitt geboren und in Pfordt als Adoptivsohn der Familie Döring aufgewachsen. Hier in seinem Atelier vor der Staffelei.


 


 


 


 Riga 1947: Papier, Bleistift, Pinsel, Wasserfarbe. Das Bild entstand in seiner Zeit als Lazarettsoldat in Russland.


 


 


 


 


 Eine Arbeit in Öl aus dem Jahre 1952.


 


 


 Da war Fritz Döring in seinem Element. Wenn es galt Landschaften kraftvoll und voller Farbstimmungen zu gestalten.

 Fotos: Privat u. Hans Bohl Text: Hans Bohl



Verein Kunst & Kultur aktiv, stellt international bekannten Maler und Bildhauer, Christian Kruck vor

Christian Kruck hätte in 2015 seinen 90. Geburtstag begehen können.

Christian Kruck (1925-1985) der technische Leiter der Druckwerkstätten am Frankfurter Städel ist besonderes durch seine Steindruckmalerei, die angewandte Technik ist eine Erfindung von ihm, international bekannt geworden. Aber auch Arbeiten in Öl, Aquarell sowie Zeichnungen und Skulpturen sind ebenfalls Teil seines umfangreichen, künstlerischen Lebenswerkes.

Seine Arbeiten sind wertvoll und in Sammlerkreisen sehr beliebt. Seine Vita ist beeindruckend, genau wie seine farbenprächtigen Kunstwerke. 

Quelle Fotos: Internet über Google "Christian Kruck Bilder".

 

 

 


 


Christian Kruck an der Druckpresse im Frankfurter Städel. 

Quelle: Katalog zur Ausstellung im Mittelrheinischen Landesmuseum Mainz, vom 2. Sept.-12.Okt.1980


 


 



 


 


 


 





 

Fuerteventura: Steindruck, 1982, 106x78, Auflage 16


 


 


 


 


 


 


 





 

New York: Steindruck, 1966, 90x63, Auflage 15


 

 
 


 


 


 


 


 




 

 Kanarische Inseln: Steindruck, 1972, 90x63, Auflage 15



 


Der Steindruck "Rhön mit Kühen" war im Wappensaal als Original zu sehen. 

Ein Bild das in der Rhön entstanden ist als Kuck mit seinen Schülern über Pfingsten dort ein paar Tage verbracht hat. Seine Schülerin Linda Doernbach, wird bei der Präsentation anwesend sein. Frau Doernach berichtet von diesem Treffen in der Rhön und auch von ihrer Zeit am Städel. Es muss eine spannende, ereignisreiche Zeit gewesen sein, denn noch Heute so berichte sie bei der Erinnerung daran,  kommen ihr die Gerüche von: Druckerei- Terpentin, Kolophonium, Druckfarbe und Kaffee in die Nase.

Foto: Ottmar Alt

Text: Hans Bohl


Kunstspatziergang durch Landenhausen

In der "Alten Schmiede stellt Adelheid Eurich, die Vorsitzende des Vereins Kunst & Kultur Bad Salzschlirf aus.

Die Veranstaltung in Landenhausen ist mit viel Herzblut und Engagement auf die Beine gestellt worden. Das spürt man beim Rundgang durch das Dorf hin zu den einzelnen Stationen der Kunst.

In der "Alten Schmiede hat Adelheid Eurich ihre Kunstwerke inmitten alter Werkzeuge und Maschinen platziert. Die Kunstwerke passten sehr gut zwischen die Utensilien der Vergangenheit, des damals anstrengenden Schmiedehandwerks.

Heinrich Möller, der Schmiede- und Elektromeister war immer vor Ort in seiner ehemaligen Schmiede. Bei Bedarf bekam man fachmännisch eines der alten Werkzeuge und dessen Handhabung erklärt. Ebenfalls eine Kunst für sich.



 



 


 


 


 


 


 

 Kunst in der "Alten Schmiede". Hier diskutieren Besucher mit Adelheid Eurich (li.) über deren Kunstwerke.


 


 


 


 

Kunst in seiner "Alten Schmiede". Das sieht Heinrich Möller gerne. Und ein altes Werkzeug bekommt man auch noch erklärt.


Fotos und Text: Hans Bohl


Ausstellung zum Gedenken an Ingeborg Bickert, in der Kurparkresidenz Bad Salzschlirf.

Ingeborg Bickert, war lange Jahre Mitglied im Verein Kunst & Kultur aktiv e.V. Bad Salzschlirf und dort auch als Malerin im Kulturbahnhof kreativ.

Erst mit ihrem 50 Lebensjahr hatte Ingeborg Bickert mit der Malerei begonnen. Auch Gedichte und Kurzgeschichten gehörten zu ihrem künstlerischen Repertoire.

Schon 2008 waren Bilder von Ingeborg Bickert unter dem Titel: "Traumwelten und Realität"  in der Kurparkresidenz ausgestellt.

Auch in Fulda, Speyer und Schifferstadt wurden ihre Arbeiten präsentiert.

Damals wie heute war es Adelheid Eurich, die Vorsitzende des Vereins Kunst & Kultur aktiv e.V. Bad Salzschlirf, die die Ausstellung eröffnete. Der Anlass diesmal war allerdings eher trauriger Natur. Ingeborg Bickert, war nämlich am 26. März 2016 verstorben.

Die letzten 2 Jahre lebte sie in der Kurparkresidenz Bad Salzschlirf. Hier fühlte sie sich nach den Worten ihres Mannes Willi Bickert "sehr gut berteut." Wie überhaupt, hat es ihr in Bad Salzschlirf sehr gut gefallen.

Neben Adelheid Eurich und Willi Bickert sprach auch Gudrun Schimmel, (Heimleitung Kurparkresidenz) einige Worte bei der Eröffnung.

Freunde und Bekannte aus Bad Salzschlirf und dem Vorstand des Vereins Kunst & Kultur aktiv e.V. waren gekommen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30 August, täglich von 9:00 bis 17:00 zu sehen.






Adelheid Eurich, bei ihrer Eröffnungsrede in der Kurparkreasidenz. Rechts daneben Willi Bickert, der Ehemann von Ingeborg Bickert.





Freunde und Bekannte waren der Einladung gefolgt. Rechts die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Kunst & Kultur e.V. Bad Salzschlirf, Gabi Gies.


Fotos: Werner Reus.


 




Ingeborg Bickert, vor einem Bild aus einer ihrer  Ausstellungen.



Foto: Einladungskarte zur Gedächtnisausstellung in 2016.

Text: Hans Bohl


Dali- Ausstellung im Vonderau Museum Fulda besucht.

In zwei Gruppen (am 25. Juni und am 15. Juli 2016), hat der Verein Kunst & Kultur aktiv e.V. Bad Salzschlirf, die Dali- Ausstellung in Fulda besucht.

Eine hervorragend gelungene Ausstellung, die es sich lohnt zu besuchen. Bis zum 31. Juli 2016, ist die Ausstellungsdauer terminiert.

Am Ende des Rundgangs durch die weitläufige Ausstellung noch eine Begegnung "der besonderen Art."

Im Bild: Die Besuchergruppe des Vereins Kunst & Kultur aktiv. e.V. Bad Salzschlirf, zusammen mit Johannes Peter (2. v.r.), der durch die Ausstellung führte. Im roten Pullover  Adelheid Eurich, die Vorsitzende des Vereins.                                                                                         

Foto und Text: Hans Bohl